Bad Orb

 

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Bad Orb im Main-Kinzig-Kreis/Hessen, gehört zum Naturpark Spessart, einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands.

Bad Orb liegt am Eselsweg, einer alten Salzstraße zwischen bewaldeten Bergen in fünf Tälern. Bereits um 650 v. Chr. wurden hier salzhaltige Quellen gefunden. In Bad Orb befindet sich auch das Frankfurter Schullandheim Wegscheide, das 1920 als Kindererholungsstätte auf dem Gebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes Orb gegründet wurde und das nahezu jeder Frankfurter Grundschüler besucht sowie die im Jahre 1884 gegründete Kinderheilanstalt, die heutige Spessart-Klinik.

Bad Orb grenzt im Norden an die Städte Wächtersbach und Bad Soden-Salmünster, im Osten an den gemeindefreien Gutsbezirk Spessart, im Süden an die Gemeinde Jossgrund sowie im Westen an die Gemeinde Biebergemünd.

Das Wappen der Stadt stellt den heiligen St. Martin dar, der auch Schutzpatron der Stadt ist und nach dem eine Schule, ein Kindergarten und die kath. Pfarrgemeinde benannt sind. Die Orber Stadtfarben sind weiß und blau.

Aus der Blütezeit der Salzgewinnung ist eine noch vollständig funktionierende und begehbare Saline erhalten. Sie ist etwa 35 m lang sowie 8 m hoch und dient als Freiluftinhalatorium für die Kurgäste. Die in der Umgebung der Saline erreichte Salz- und Feuchtigkeitssättigung ist einem Meeresklima ähnlich.
Vom alten Stadtkern, mit vielen Fachwerkhäusern, gelangt man in den mehr als hundert Jahre alten Kurpark, das ehemalige Sudgelände.
Es gibt zwei katholische Gotteshäuser, St. Martin und St. Michael, sowie ein evangelisches Gotteshaus, die Martin-Luther-Kirche.
Das kleinste Haus wird von dem Künstler Helmut Jahn bewohnt, einem renommierten Vertreter des abstrakten Expressionismus, dessen Monumentalwerk „Augengarten“ (7×32 Meter) sowohl auf der Landesgartenschau als auch im Frankfurter Hauptbahnhof gezeigt wurde.
Der Wartturm thront über der Stadt auf dem Molkenberg und ermöglicht einen beeindruckenden Blick bis zum Kinzigtal.

Viele weitere Informationen finden Sie auf : www.bad-orb.de